Nelja - Reiten und Laufen
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Ich fühle mich Waldmeisterlich!!!

Die Pferde grasten gemütlich auf der Koppel. Es schien die Sonne und ein leichter Wind vertrieb die Fliegen – es war einfach perfekt.

Im Stadion waren schon viele Läufer mit Familie und Freunden um die Bambini Wettkämpfe anzuschauen. Wir waren am Start vom 5km-Lauf und feuerten die Teilnehmer an. Der Sieger mit kam mit großem Vorsprung, in einem lockeren Stil mit einem lächelnden Gesicht nach 17:xx Minuten schon wieder zurück. Er gewann dann eine Stunde später auch den Waldmeisterlauf – puh…

Nach kurzem Einlaufen waren wir relativ weit hinten am Start. Ich wollte irgendwas unter 60 Minuten laufen und das erschien mir auf dieser hügeligen Strecke bei meinem minimalen Training schon ganz schön ambitioniert. Wir liefen erst mal leicht bergab und dann kam der erste leichte Anstieg. Hier war es eng und das Feld sortierte sich so langsam. Ich wurde überholt und überholte bis ungefähr km2. Dann zog das Feld relativ gleichmäßig zum er Anstieg am Schützenhaus. Ich trabte langsam hoch und oben angekommen fand ich wieder meinen gleichmäßigen Rhythmus. Mein Limit war heute ganz klar Seitenstechen, das immer wenn ich zu sehr ins Schnaufen kam, anfing zu ziehen. Nun gut…

Der Weg zog sich jetzt bis zum km5 stetig bergan und dankbar nahm ich dort Wasser an der Verpflegungsstelle, um den staubigen Mund auszuspülen. So viel Staub hatte ich hier noch nie schlucken müssen ;-) Wieder kein Sammelbehälter für die Becher – also warf ich ihn halt an den Wegesrand im Wald.

Soweit fühlte ich mich gut und wir erreichten den höchsten Punkt. Jetzt ließ ich die Beine laufen und mit kurzen, fließenden Schritten habe ich bergab einige Läufer überholt. Das gab mir wieder Auftrieb und wir kamen an den Ortseingang, wo wir schon von Zuschauern empfangen wurden. Ich schwenkte mein Maskottchen - das Plüschpferd - in der Hand und die Kinder winkten zurück. Durch Warmbronn geht es leicht bergab und ist angenehm zu Laufen. Die Strecke macht dann einen Bogen durch eine Gartenanlage und da steigt’s nochmal. Einige Läufer gehen hier und ich zuckle stetig dran vorbei und oben erwartet uns das Schild km9.

Es geht wieder bergab und ich bereite mich auf den Schlussanstieg zum Stadion mental vor. Es kommen uns schon Läufer entgegen, die sich gemütlich auslaufen. Ich beiße jetzt und lasse nicht nach, aber für einen richtigen Schlussspurt fehlt mir die Energie. Der Stadionsprecher kommentiert meinen Zieleinlauf mit „was die Läufer doch alles mit sich rumtragen“ und ich winke lachend mit meinem Pferdchen, als ich durchs Ziel laufe. Ich brauche ein paar Minuten bis meine Atmung wieder ruhig ist, bin aber recht zufrieden. Die Uhr zeigt 54:43 für die hügeligen 10km und wir belohnen uns nachher, wie in jedem Jahr, mit dem Besuch in einer Pizzeria. Da gab’s leckere Pasta!

Fazit: letzes Jahr mit optimalem Training 50:07 - dieses Jahr untrainiert 54:40. Das muß ich jetzt erst mal auf mich wirken lassen... *grins
4.5.08 09:12
 



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