Nelja - Reiten und Laufen
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Stuttgart 2007

Am Frühstückstisch las ich noch einmal die Beilage der Zeitung und mit Schrecken stellte ich fest, dass mein Chip noch in der Schublade lag. Ganz schnell steckte ich ihn ein.
Um 6:30 stiegen wir in die S-Bahn und kamen rechtzeitig in Stuttgart an. Das Daimler-Stadion lag in der Morgensonne und wir zogen uns in der benachbarten Halle um. Alles war alles perfekt organisiert und es waren sogar ausreichend Damen-Toiletten vorhanden. Hier standen dagegen die Männer in einer Schlange.

Wir trafen noch einige Bekannte und die Stimmung unter den 12.000 Halbmarathonläufern war sehr gut. Nachdem erst noch ein LKW von der Strecke geschleppt werden musste starteten wir erst mit 30 Minuten Verspätung. Das war schon etwas nervig, aber die Zeit wurde uns mit Musik und etwas Animation vertrieben.

Und endlich ging es los. Ich lief gemeinsam mit meiner Freundin los und wir liefen vom Stadion in Richtung Untertürkheim. Die Strasse war zweispurig, aber sehr voll. Den ersten km passierten wir mit 6 Minuten. In den Unterführungen wurde der Hall mit gemeinsamen lauten Rufen ausgetestet. Unterwegs waren 17 Musikkapellen verteilt, die wirklich alles von Guggenmusik über Percussionband bis zum Spielmannszug boten.

Ich plante heute keine PB, da ich weder Tempotraining noch ausreichend lange Läufe gemacht hatte, sondern wollte einfach locker durchlaufen. Ich fühlte mich gut und zog auch ein wenig das Tempo an. Es ging dann den Neckar entlang an den Weinbergen vorbei und unmerklich hob und senkte sich immer wieder die Strecke. Bei dem Schild „Achtung Gefälle“ und gleich danach ein rotes Warnschild „Langsam laufen - Achtung Kurve“ musste ich grinsen.

Die Sonne knallte jetzt auf die schattenlose Strecke und mittlerweile wurden die zu Überholenden etwas weniger. Aber es war auf dem ganzen Kurs immer so voll, dass man immer jemanden unmittelbar vor sich hatte. Wir kamen an einem Lös-Hang vorbei, mit einem Schild das auf brütende Vögel in den Löchern hinwies. Der Hang sah auch richtig durchlöchert aus.

Dann kamen wir zurück nach Bad Cannstatt und es ging durch die Stadt und wieder am Neckar entlang. Dann kam der Anstieg zum Bahnhof und irgendwas tat weh im linken Knöchel. Ich nahm etwas Tempo raus, aber irgendwie war es nicht mehr ok. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass ich umgeknickt wäre.

Insgesamt war es zu warm. Es klagten viele Läufer, dass sie ihre angepeilte Zeit nicht gepackt hatten. Bei mir wurden es 2:01:12 – aber das war bei den Bedingungen schon ok. Eine neue PB nehme ich halt nächstes Mal in Angriff!

Jetzt sitze ich hier mit Eis auf dem Köchel und hoffe mal, dass es morgen wieder besser ist. Drückt mir mal die Daumen!
24.6.07 20:19
 



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